Montag, 22. Dezember 2014

Lesen, Hören, Riechen, Fühlen

Liebe BlogleserInnen und BücherfreundInnen,

entgegen meiner Befürchtungen der letzten Woche habe ich tatsächlich etwas gelesen, und zwar den Titelartikel des vorletzten Spiegels: Die Zukunft des Lesens. Und der hat mich sehr zum Nachdenken angeregt. Und deswegen will ich mit euch heute ebenfalls über die Zukunft des Lesens reden.
Der Artikel widmet sich nicht nur der Frage wie in Zukunft gelesen, digital oder gedruckt, sondern auch ob überhaupt noch gelesen wird, und zwar zum Verngügen. Denn zwar ist der Akt des Lesens in unserer Zeit unvermeidbar, ständig lesen wir Mails und WhatsApp-Nachrichten, doch anregende Lektüre droht aus Zeitmangel hinten runter zufallen. 
Ich selber habe in den letzten Jahren bei mir selber eine Veränderung meines Leseverhaltens beobachtet: Meine abendliche Bettlektüre hat sich zum Hören von Hörbüchern gewandelt (was mir auf jeden Fall Falten im Gesicht und Buchseiten erspart). Mich tatsächlich hinzusetzten und ein Buch zu lesen schaffe ich leider selten.
Aber wenn, würde ich ein gedrucktes einem digitalen zu 99,9 Prozent vorziehen, denn zum Lesen gehören für mich Riechen und Fühlen. Das Umblättern der Seiten, das Gewicht eines Buches, all das kann ein E-Reader nicht wettmachen.

Wie ist das bei euch? Lest ihr überhaupt noch, und wenn ja, lest ihr digital und mithilfe Gutenbergs Buchdruck?


Für dieses Jahr wars leider mit Sarahliest, der nächste Post erscheint am 05. Januar.

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